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Max Ackermann - An die Musik

Vom Künstler unten rechts in Bleistift signiert datiert "Ackermann 53"

 

Max Ackermann, 1887 in Berlin geboren, gehört zu den bekanntesten abstrakten Künstlern der Nachkriegszeit sowie der klassischen Moderne. Früh entwickelte Ackermann Interesse an der Kunst, wählte den Weg an die Akademie nach Abschluss seiner Schullaufbahn. Er studierte zunächst unter Henry van der Velde am kunstgewerblichen Seminar in Weimar sowie an der Kunstakademie in Dresden. Anschließend war er bis 1910 Teil der Malklasse unter Franz von Stuck an der Kunstakademie in München, bevor er 1912 schließlich sein Studium unter Adolph Hölzel an der Kunstakademie in Stuttgart beendete. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges wurde Ackermann zum Kriegsdienst eingezogen, nach zwei Jahren und Verwundung als untauglich wieder entlassen. In den zwanziger Jahren war der Künstler als Maler tätig und gründete 1921 eine Lehrwerkstatt in Stuttgart – zudem stellte er seine Arbeiten zunehmend auf Ausstellungen im ganzen Land aus. Dadurch lernte Ackermann einige bedeutende Künstlerkollegen wie Wassily Kandinsky und George Grosz kennen, gründete an der Volkshochschule in Stuttgart ein Seminar für „Absolute Malerei“ und trat einer Gruppe von Künstlern, dem sogenannten „Höri-Kreis“, bei. Die ständige Entwicklung seines Oeuvres, welches vor allem in dieser Zeit geprägt war von sozialkritischen Versuchen und zwischen gegenständlichem  Ausdruck und der völligen Abstraktion pendelte, verhalfen ihm zu weitreichender Anerkennung. Kurze Zeit nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wird Max Ackermann ein Berufsverbot erteilt und einige seiner Werke im Zuge der „idealistischen Reinigung“ der deutschen Kunst aus Museen entfernt und im Anschluss zerstört. Als nun „entarteter“ Künstler zieht er sich auf die Höri am Bodensee zurück. 1939 wird sein Atelier in Stuttgart durch Luftangriffe zerstört, viele seiner Werke gehen verloren. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges konnte Ackermann erneut an Einzel- und Gruppenausstellungen teilnehmen, sowohl im In- als auch im Ausland.  Es erfolgt die Aufnahme in den „Deutschen Künstlerbund“, zudem bekam wurde ihm 1957 der Professorentitel durch das Land Baden-Württemberg verliehen.  

 

1975 starb Max Ackermann an einer schweren Krankheit in Unterlengenhardt.

 

Informationen zum Kunstwerk:

Künstler: Max Ackermann

Titel: An die Musik

Jahr: 1953

Maße (Werk): 29 x 23,8 cm

Maße (Rahmen): 66,5 x 57 x 2 cm

Technik: Kohle und Kreide auf Büttenpapier

Besonderheiten: Unikat; Vorderseite signiert und datiert; Gerahmt

Versandgruppe: A3XX

 

Dieser Artikel unterliegt der Sonderregelung für Fälle der Differenzbesteuerung nach §25a UStG für Kunstgegenstände § 14a Abs 6. UStG. Das heißt, die gesetzliche Mehrwertsteuer ist enthalten, kann aber nicht ausgewiesen werden.

 

Max Ackermann - An die Musik

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