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Eugen Batz - Küstenlandschaft

Vollständig gerahmt.

 

Eugen Batz, geboren 1905 in Velbert, war ein bedeutender Vertreter der abstrakten Malkunst im Nachkriegsdeutschland und ein wichtiger künstlerischer Fotograf.Im Jahr 1929 begann Batz sein Studium am Bauhaus in Dessau. Er nahm am Vorkurs bei Josef Albers teil und lernte bei Joost Schmidt den Reklame-Unterricht sowie bei Walter Peterhans den Fotografie-Unterricht. Des Weiteren belegte er den analytischen Zeichenunterricht bei Wassily Kandinsky und die Freie Malklasse bei Paul Klee, der einen großen Einfluss auf ihn hatte. Während dieser Zeit malte Batz seine ersten abstrakten Bilder und hatte seine erste Einzelausstellung am Bauhaus. 1930 nahm er an der Kunstblatt-Ausstellung "Künstler im Reich" in Berlin teil.Im Jahr 1931 wechselte Batz an die Kunstakademie Düsseldorf und wurde dort Meisterschüler von Paul Klee. 1932 unternahm er Reisen nach Berlin und an die Ostsee, wo er Aquarelle und abstrakte Radierungen schuf. Im selben Jahr nahm Batz an der Ausstellung "Das junge Rheinland" in Düsseldorf teil. 1933 reiste er für ein halbes Jahr nach Collioure in Südfrankreich und besuchte Paul Klee in seinem Exil in Bern. Batz beschäftigte sich intensiv mit konstruktiven Bildkompositionen und abstrahierten Figurendarstellungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligte sich Batz aktiv an verschiedenen Ausstellungen, die eine Wiederbelebung des kulturellen Lebens in Deutschland zum Ziel hatten. 1946 nahm er an den Ausstellungen "Neue Graphik aus West- und Süddeutschland" in Berlin und "Existentielle Kunst" in Köln teil.1947 wurde er Mitglied der Donnerstag-Gesellschaft in Alfter bei Bonn, einer Gruppe von Künstlern, die sich dafür einsetzte, das kulturelle Leben im Rheinland nach der Unterdrückung während der NS-Zeit wiederzubeleben. Mit Künstlern wie Hubert Berke, Joseph Fassbender, Georg Meistermann, Hann Trier, Wilhelm Hack, Josef Haubrich, Hermann Schnitzler und Toni Feldenkirchen arbeitete er dort zusammen.Im Jahr 1953 reiste Batz erneut nach Collioure. Von 1954 bis 1962 malte er im Stil des Informel, einer abstrakten Kunstbewegung. Er unternahm weitere Reisen nach Italien in den Jahren 1957 und 1958 und nahm 1959 an der documenta II in Kassel teil.In den 1960er Jahren bereiste Batz wiederholt Italien und Frankreich, in den 1970er Jahren Griechenland und die Türkei und ab den späten 1970er Jahren bis kurz vor seinem Tod immer wieder Tunesien. Neben Ölgemälden schuf er zahlreiche Aquarelle und eine umfangreiche Sammlung fotografischer Arbeiten, die teilweise der Bildauffassung des Informel verpflichtet waren.Eugen Batz starb am 12. Oktober 1986 in Wuppertal.

 

Informationen zum Kunstwerk:

Künstler: Eugen Batz

Titel: Küstenlandschaft

Jahr: 1933

Maße (Rahmen): 44,5cm x 54,5cm

Maße (Blatt): 29,5cm x 39,5cm

Technik: Aquarell über Graphit auf Bütten

Typ: Malerei, Aquarell

Besonderheiten: Unikat; Signiert und datiert

Literatur: Katalog Säulen der Moderne, 2023

Versandgruppe: A2X

 

Eugen Batz - Küstenlandschaft

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